Ich muss sagen, ich liebe Florine Stettheimer. Ihre Werke sind wirklich spektakulär, mit ihren seltsamen, theatralischen Gemälden, die von surrealen, symbolreichen Fantasien bis hin zu intimen, tagebuchartigen Darstellungen des Lebens der High Society in der Zwischenkriegszeit reichen. Sie wird als eine der ersten Frauen angesehen, die ein lebensgroßes Akt-Selbstporträt malte – eine mutige Tat, die die feministische Untertöne in großen Teilen ihrer Werke reflektiert. Ihre fließende Pinselführung und zarten, vom Fauvismus inspirierten Farbpaletten verleihen den Kompositionen, voll mit üppigen Blumenmotiven, lebhaften Naturszenen und aufwendigen gesellschaftlichen Zusammenkünften, die oft durch verspielte, verzerrte Perspektiven dargestellt werden, eine traumhafte Qualität. Neben der Malerei schrieb Stettheimer Gedichte und gestaltete Bühnenbilder, wodurch sie zu einer zentralen Persönlichkeit der New Yorker Avantgarde im frühen 20. Jahrhundert wurde. Gemeinsam mit ihren Schwestern veranstaltete sie legendäre Salons, die Künstler*innen wie Marcel Duchamp und Georgia O’Keeffe zusammenbrachten. Heute befindet sich ihr Werk in bedeutenden Institutionen wie dem Metropolitan Museum of Art, dem Whitney Museum of American Art und dem Museum of Modern Art und hat bei Auktionen sechsstellige Beträge eingebracht.
Ich wünschte, ich könnte eine solche Feier auf dem See besuchen!
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