An diesem Tag im Jahr 1887 wurde Juan Gris, ein spanischer kubistischer Maler, geboren. Der perfekte Tag, um ihn vorzustellen!
Als Meister der visuellen Täuschung zeigt Gris einen Tisch, der mit alltäglichen Gegenständen bedeckt ist: Kaffeetassen, schlanke Weingläser, eine Obstschale auf weißem Fuß mit dick aufgetragenen Trauben – zugleich von der Seite und von oben gesehen –, eine Flasche Rotwein, eine Flasche Bass Extra Stout mit ihrem unverwechselbaren roten Rautenetikett, eine Zeitung und eine Gitarre. Auf den ersten Blick wirkt die Szene wie ein Stillleben aus vertrauten Café-Elementen.
Doch die Komposition verbirgt ein zweites, ebenso eindrucksvolles Bild: den Kopf eines Stiers. Die Kaffeetasse unten in der Mitte wird zur Schnauze des Tieres; ein schwarz-weißer konzentrischer Kreis links erscheint als „Stierauge“; die Bierflasche verwandelt sich in ein Ohr; und die geschwungene Kante der Gitarre bildet ein Horn. Selbst die Sprache spielt bei dieser Illusion eine Rolle. Die Buchstaben „EAU“ auf dem Weinetikett – scheinbar ein Hinweis auf Beaujolais – lassen sich ebenso gut als Teil von taureau, dem französischen Wort für „Stier“, lesen.
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