Heute zeigen wir ein weiteres Meisterwerk aus dem Kröller-Müller Museum. Nur zur Erinnerung: Jeden Sonntag in diesem Monat präsentieren wir deren Sammlung :)
Barbara Hepworth ist besonders bekannt für ihre abstrakten, organischen Skulpturen: fließend gerundete Formen mit Aushöhlungen, Einsenkungen und Öffnungen, welche auf diese Art eine Wahrnehmung von Raum erschaffen und eine außergewöhnliche Wirkung von Licht und Schatten. Anfänglich schneidet sie die Formen hauptsächlich aus Holz und Stein, was für sie eine "reine" und direkte Methode der Bildhauerei ist. Später gießt sie auch in Bronze.
Vierecke mit zwei Kreisen ist eine außergewöhnliche Arbeit, da Hepworth zum ersten Mal mit Vierecken arbeitet und die Skulptur hinweg führt von ihrer üblichen, organischen Form des Ausdrucks. Bei dieser Skulptur geht es um die Beziehung zweier Vierecke zueinander und die runden Löcher, welche die Arbeit öffnen und sie mit der Umgebung verbinden.
Hepworth bevorzugt es, ihre Skulpturen in der Natur zu zeigen, der Quelle, aus der ihre Arbeiten entspringen. "Ich denke, dass Skulpturen im wechselnden Licht im Freien gewinnen, da sie sich mit der Bewegung der Sonne verändern; und mit dem Freiraum und dem Himmel darüber können sie sich ausbreiten und atmen." Somit wird Vierecke mit zwei Kreisen im Skulpturengarten des Museums auf bestmögliche Art ausgestellt.
Ich hoffe, ihr habt ein tolles Wochenende!
Zuzanna