Porträt von Elżbieta Skotnicka, geb. Laskiewicz by François Xavier Fabre - 1807 - 169 x 215 cm Nationalmuseum Krakau Porträt von Elżbieta Skotnicka, geb. Laskiewicz by François Xavier Fabre - 1807 - 169 x 215 cm Nationalmuseum Krakau

Porträt von Elżbieta Skotnicka, geb. Laskiewicz

Öl auf Leinwand • 169 x 215 cm

  • François Xavier Fabre - 1. April 1766 - 16. März 1837 François Xavier Fabre

    1807

Im Vordergrund, im Zentrum des Gemäldes, sitzt Elżbieta Skotnicka, geborene Laskiewicz, in Ganzfigur dargestellt. In entspannter Haltung hat sie sich im Schatten eines Baumes auf den Boden gesetzt, neben einem kleinen Bach, der sich in der linken unteren Ecke der Komposition befindet. Sie wendet sich leicht in unsere Richtung. Ihre dunklen Augen, die gerade, lange Nase und die schmalen Lippen prägen ihr Gesicht. Ihr Teint ist hell. Das dunkelbraune Haar ist hochgesteckt und gibt Ohren und Nacken frei.

Elżbieta ist vor einer italienischen Landschaft dargestellt, die sich zur Bildmitte hin öffnet. Links hinter ihr erhebt sich ein breiter Baumstamm, umgeben von tiefgrünem Laub. Rechts erstreckt sich in der Ferne ein schattiger, grüner Wald. Dahinter fließt ein Fluss, der sich nach rechts windet und zwischen den Bäumen in der Tiefe verschwindet. Das gegenüberliegende Ufer ist felsig und steil und geht weiter hinten in Wiesen und Wald über.

Für Mitglieder des Adels galt eine Reise durch die wichtigsten kulturellen Zentren Europas – insbesondere durch die italienischen Städte – als unverzichtbar. Dieses Phänomen war als Große Tour bekannt. Es handelte sich um eine Bildungsreise, die dem Kennenlernen des kulturellen Erbes Europas diente. Das vorliegende Gemälde entstand während der Italienreise von Elżbieta und Michał Skotnicki.

Wir präsentieren das heutige Kunstwerk dank des Nationalmuseums in Krakau, wo kürzlich die Europäische Kunstgalerie eröffnet wurde. Sie zeigt einige der interessantesten und bedeutendsten Werke der europäischen Malerei und Skulptur aus den Sammlungen des Nationalmuseums in Krakau, entstanden zwischen dem 13. und 20. Jahrhundert. Wirf einen Blick auf einige dieser Kostbarkeiten, die dort zu sehen sind!