Nachdem Claude Monet Belle-Île im Jahr 1886 besucht hatte, zog die Insel schnell andere Künstler*innen an, die erpicht waren, die dramatische Küste und das wechselhafte Licht der Insel einzufangen. Unter denen, die folgten, waren Henry Moret, Henri Matisse, Roderic O'Conor und Jean Francis Auburtin. Auburtin wohnte erstmals 1894 auf der Insel und kehrte im Folgejahr für einen längeren Aufenthalt zurück.
Seine Arbeit aus dieser Zeit reflektiert eine Mischung von Einflüssen. Während er in der impressionistischen Aufmerksamkeit für Licht und Atmosphäre begründet bleibt, zeigt Aubertins Stil auch die vereinfachten Formen und poetischen Stimmungen des Symbolismus. Der Einfluss des Japonismus ist besonders erkennbar in seinen Meereslandschaften, in denen abgeflachte Kompositionen und dekorative Rhythmen an die Ästhetik japanischer Drucke erinnern.
Auburtins Küstenblicke erinnern auch an die Themen unseres 50-Postkartensets – Meer, Schiffe und Strände, eine Auswahl maritimer Kunstwerke, die von Licht, Bewegung und Atmosphäre gekennzeichnet sind.
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Jean Francis Auburtin